Neues aus dem Atelier am Deich

Seit 2010 fertige ich in meinem Atelier sowohl traditionelle Schützenscheiben als auch maritime Malerei auf Altholz und Treibholz an. Bisher waren diese Bereiche oft getrennt zu finden – ab sofort präsentiere ich mein gesamtes Schaffen hier auf dieser Website.

Neben der Scheibenmalerei und Restaurierung findest du nun auch Einblicke in meine Arbeit mit Steinguss, Mooreiche, individuelle Tierportraits sowie meine Postkarten und Aufkleber. Da ich mit meinem Marktwagen regelmäßig auf Kunsthandwerkermärkten unterwegs bin, werde ich hier auch über Termine und neue Unikate berichten.



Rabengemälde auf Altholz, wetterfest
von Claudia Koch 3. Februar 2026
Gehasst, verkannt – und doch geliebt! Es gibt kaum ein Tier, das die Leute so spaltet. Wenn ich hier an der Nordsee aus dem Fenster gucke, sehe ich sie jeden Tag: Eine riesige Kolonie Saatkrähen. Viele schimpfen über den Lärm, aber für mich gehören sie hier an der Küste einfach dazu. Ich mag ihre Art – dieses Wilde und Freie! Mehr als nur ein schwarzer Vogel Für mich ist jeder Rabenvogel ein echtes Charaktertier. Sie sind schlau, sie beobachten genau und lösen Probleme. Das versuche ich in meinen Bildern zu zeigen.
Wölfe in der Mythologie und auf Schützenscheiben
von Claudia Koch 30. März 2025
Die Faszination für Wölfe ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit jeher werden diese majestätischen Tiere in der Mythologie, Folklore und auch in der Kunst hoch geschätzt. Vor einigen Jahren trat der Wolf in das Blickfeld eines neuen Publikums, als er zunehmend auf traditionellen Schützenscheiben auftauchte. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung?
Die Legende der Wolpertinger: Ein Fabelwesen und seine Verbindung zu Schützen-Scheiben
von Claudia Koch 30. März 2025
In den tiefen Wäldern und Bergen Bayerns und anderen Teilen Deutschlands erzählt man sich seit Jahrhunderten die Geschichten von fantastischen Kreaturen. Eine der bekanntesten unter ihnen ist der Wolpertinger, ein humorvolles und mystisches Tier, das aus verschiedenen Tierspezies zusammengesetzt ist – typischerweise eine Mischung aus Reh, Hase, Vogel und anderen Tieren. Diese fabelhafte Kreatur ist nicht nur ein faszinierendes Thema für Geschichten und Kunst, sondern zeigt auch die tiefe Verbindung zwischen Kultur, Tradition und dem Schützenwesen. Die Herkunft des Wolpertingers Der Wolpertinger hat seinen Ursprung in der bayerischen Folklore und wird oft als schelmischer Geist beschrieben, der in den bayerischen Wäldern umherstreift. Es gibt zahlreiche Geschichten über seine magischen Fähigkeiten und den Trick, mit dem er Jäger anlockt. Oft wird er als scheues Wesen dargestellt, das jedoch auch ein Symbol für die Mystik und den Humor der deutschen Kultur ist. In vielen Regionen, besonders in den Alpen, gibt es spezielle Brauchtümer und Feste rund um den Wolpertinger. Selbst in Biergärten und traditionellen Gaststätten findet man oft Wolpertinger-Figuren oder -Bilder, die sowohl Einheimische als auch Touristen ansprechen.
Die Schützentradition Blogbeitrag von Claudia Koch
von Claudia Koch 30. März 2025
Die Schützenvereine in Deutschland blicken auf eine lange und stolze Tradition zurück, die tief in der Geschichte und Kultur des Landes verwurzelt ist. Von den Anfängen als Bürgerwehr bis hin zu den modernen Schützenfesten spiegelt sich in diesen Gemeinschaften das Gemeinschaftsgefühl, die Brauchtumspflege und die Liebe zur Tradition wider. Die Ursprünge der Schützentradition Die Wurzeln der Schützentradition reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als sich Bürger zu Wehren zusammentaten, um ihre Städte und Dörfer gegen Eindringlinge zu schützen. Mit der Zeit entwickelten sich diese Gruppen zu Schützenzünften, die nicht nur der Verteidigung dienten, sondern auch als soziale Gemeinschaften fungierten. Die ersten Schützenfeste, die im 16. und 17. Jahrhundert entstanden, feierten oft den Sieg über Feinde oder das Ende von Belagerungen und wurden zu einem wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.